Dein Friseur Stephanie Michels
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Rechtliche Informationen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Dein Friseur – Stephanie Michels · Püttlingen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Friseurleistungen, Haarverlängerungen, Haarverdichtungen, Beratungstermine und sonstige im Salon angebotene Leistungen zwischen „Dein Friseur – Stephanie Michels“ und Verbraucherinnen bzw. Verbrauchern, soweit keine individuell ausgehandelten Vereinbarungen vorgehen.

2. Terminvereinbarung und Einbeziehung der AGB

Termine werden individuell vereinbart. Die Kundin oder der Kunde erhält vor oder bei Vertragsschluss einen Hinweis auf diese AGB und eine zumutbare Möglichkeit, ihren Inhalt zur Kenntnis zu nehmen. Bei einer Terminvereinbarung über WhatsApp oder einen anderen digitalen Kommunikationsweg können die AGB als PDF oder über einen dauerhaft erreichbaren Link übermittelt werden. Die Kundin oder der Kunde wird um ausdrückliche Bestätigung gebeten, dass die AGB erhalten wurden und mit ihrer Geltung für den vereinbarten Termin Einverständnis besteht.

Für die Terminverwaltung und Vertragsabwicklung werden nur die hierfür erforderlichen Kontaktdaten erhoben. Weitere personenbezogene Daten werden nur erhoben, soweit sie für Vertragsabwicklung, Rechnungsstellung oder die Durchsetzung berechtigter Ansprüche erforderlich sind. Die gesonderten Datenschutzinformationen bleiben unberührt.

3. Preise und Zahlung

Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Soweit der Gesamtpreis wegen des individuellen Leistungsumfangs nicht im Voraus feststeht, wird vor Beginn der Leistung die Art der Preisberechnung oder ein individuelles Angebot mitgeteilt. Zusätzlicher Material- oder Zeitaufwand wird vor seiner Ausführung nach Möglichkeit mit der Kundin oder dem Kunden abgestimmt.

Fälligkeit und Zahlungsart richten sich nach der jeweiligen Vereinbarung. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

4. Kostenpflichtige Beratungstermine

Ausführliche Beratungstermine, insbesondere zu Haarverlängerung oder Haarverdichtung, können kostenpflichtig sein. Die Höhe der Beratungsgebühr und ihre Fälligkeit werden vor der verbindlichen Terminvereinbarung mitgeteilt.

Eine Anrechnung der Beratungsgebühr auf einen späteren Auftrag erfolgt nur, wenn und in welchem Umfang dies bei der Buchung oder Beratung ausdrücklich vereinbart wurde. Ist Vorauszahlung vereinbart, ist der Beratungstermin erst nach Zahlungseingang verbindlich reserviert.

5. Terminabsage und Nichterscheinen

Kann ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden, soll er so früh wie möglich abgesagt werden. Als kurzfristig gilt eine Absage, die weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn eingeht.

Bei einer kurzfristigen Absage oder bei Nichterscheinen kann der Salon eine angemessene Ausfallentschädigung verlangen, soweit der reservierte Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte und tatsächlich ein ersatzfähiger Ausfall entstanden ist.

Bei der Berechnung werden insbesondere ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Nutzung der frei gewordenen Zeit berücksichtigt. Die Ausfallentschädigung ist höchstens bis zur Höhe des für den Termin vereinbarten Dienstleistungspreises möglich. Der Kundin oder dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- oder sonstige Rechte bleiben von dieser Regelung unberührt.

6. Haarverlängerung / Haarverdichtung – Materialbestellung und Vorauszahlung

Bei Haarverlängerungen und Haarverdichtungen werden Haarart, Qualität, Farbe, Länge und Menge nach Beratung individuell festgelegt. Vor der Bestellung erhält die Kundin oder der Kunde ein individuelles Angebot oder eine Bestellübersicht mit Materialpreis, voraussichtlichem Servicepreis und gegebenenfalls der vereinbarten Vorauszahlung.

Die Bestellung wird erst nach verbindlicher Freigabe durch die Kundin oder den Kunden ausgelöst. Der Salon kann vor Bestellung eine Vorauszahlung bis zur Höhe des voraussichtlichen Materialpreises verlangen.

Bei einer späteren Absage nach bereits ausgelöster Bestellung wird die Vorauszahlung nicht pauschal als „verfallen“ oder „nicht erstattbar“ behandelt. Der Salon kann jedoch – soweit kein gesetzliches Widerrufs-, Rücktritts- oder sonstiges Lösungsrecht entgegensteht – die tatsächlich entstandenen und nicht anderweitig vermeidbaren bzw. verwertbaren Kosten verlangen. Erstattungen des Lieferanten, ersparte Aufwendungen und eine zumutbare anderweitige Verwendung des Materials werden angerechnet.

Für umfangreiche Haarverlängerungen soll die verbindliche Material- und Servicevereinbarung nach Möglichkeit im Anschluss an eine persönliche Beratung im Salon schriftlich festgehalten werden.

7. Mitgebrachtes Fremdhaar

Die Verarbeitung von Haarmaterial, das nicht über den Salon bezogen wurde, erfolgt nur nach vorheriger Prüfung und Annahme. Für Eigenschaften, Qualität und Haltbarkeit des mitgebrachten Haarmaterials, die nicht durch die Verarbeitung des Salons verursacht werden, wird keine Beschaffenheitszusage übernommen.

Für Prüfung, Vorbereitung und Verarbeitung kann ein zuvor mitgeteilter zusätzlicher Serviceaufwand berechnet werden. Gesetzliche Rechte wegen einer fehlerhaften Dienstleistung des Salons bleiben unberührt.

8. Reklamationen und Nachbesserung

Beanstandungen sollen möglichst zeitnah mitgeteilt werden, damit Ursache und Zustand geprüft und gegebenenfalls eine Nachbesserung angeboten werden können. Diese Bitte begründet keine Ausschlussfrist. Gesetzliche Mängelrechte werden dadurch nicht eingeschränkt.

9. Fernabsatz und Widerruf

Werden Vertragsverhandlungen und Vertragsschluss ausschließlich über Fernkommunikationsmittel, insbesondere Telefon oder WhatsApp, durchgeführt und erfolgt dies im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems, können die gesetzlichen Vorschriften über Fernabsatzverträge einschließlich Informations- und Widerrufspflichten Anwendung finden.

Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, gelten die gesetzlichen Vorschriften und die gesondert erteilte Widerrufsbelehrung. Diese AGB ersetzen keine erforderliche Widerrufsbelehrung.

Soll eine entgeltliche Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Kundin oder des Kunden bereits vor Ablauf einer bestehenden Widerrufsfrist beginnen, wird hierfür eine gesonderte Erklärung eingeholt. Ein gesetzliches Widerrufsrecht erlischt bei vollständig erbrachter Dienstleistung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen. Für bis zu einem wirksamen Widerruf bereits erbrachte Leistungen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz geschuldet sein.

10. Schlussbestimmung

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nicht Vertragsbestandteil sein, richtet sich der Vertrag insoweit nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit des Vertrags im Übrigen bleibt nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen unberührt.

Stand: 05.09.2026

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